Feuerwehr Mutlangen verabschiedet zwei langjährige Kameraden

25 Jahre FFWMAnlässlich der Abschluss-Übung des ersten Halbjahres, gemeinsam mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, mit anschließendem Grillfest, verabschiedete Kommandant Rainer Wagenblast zwei langjährige Kameraden der aktiven Wehr.
Georg Fischer war von 1980 bis 1986 Mitglied der FFW Schechingen, als er durch Umzug nach Mutlangen kam. Nahtlos nahm er hier seinen Dienst als Maschinist mit Führerscheinklasse 2 und Gerätewart auf. Auch als Atemschutzgeräteträger stand er viele Jahre zur Verfügung.
Manfred Widmann startete seinen Dienst in der Jugendfeuerwehr Mutlangen ebenfalls 1980. Nach zwei Jahren trat er in die aktive Wehr ein, in der er dann ebenfalls als Maschinist mit FS 2 und Atemschutzgeräteträger seinen Dienst tat. Bereits 1989 besuchte er den Gruppenführer-Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Da er in Mutlangen tätig ist, war er immer eine verlässliche Führungskraft bei Tageinsätzen.
Beide langgediente Feuerwehrkameraden beenden ihren Dienst aus gesundheitlichen Gründen. Sie wurden von der Feuerwehr mit jeweils einem Geschenkkorb, und von versammelter Mannschaft mit langanhaltendem Beifall bedacht.

11.03.06 Zimmerbrand Schulstraße

Am Samstag, den 11.03.06 wurde die Feuerwehr Mutlangen gegen 14.30 Uhr von der Leitstelle alarmiert.
 Stichwort : Zimmerbrand in Mutlangen, Schulstraße.

Die Wehr rückte mit Kdow, LF 8, LF16 sowie der DLK 23/12 aus.
 Beim Eintreffen am Einsatzort war das gesamte 1.Stockwerk völlig unter Rauch, Flammen waren von aussen nicht sichtbar. Der, natürlich unter Atemschutz, vorrückende Angriffstrupp stellte fest, dass der Brandherd wohl im Wohnzimmer sein musste, denn nach abtasten der geschlossenen Zimmertüren war diese deutlich erhitzt. Um einer Rauchgasexplosion ( Backdraft ) vorzubeugen wurden mehrere Sprühstrahlstösse vor dem Eindringen in den Raum abgegeben. Nachdem dann durch die Fenster entlüftet wurde, war die Brandursache klar, ein eingesteckter Luftbefeuchter hatte durch einen technischen Defekt die danebenstehende Sitzgruppe entzündet. Dieses Feuer war dann aber aufgrund Sauerstoffmangels wieder von selber erstickt. Es war also eigentlich das typische Szenario für einen Backdraft. Hierbei zeigt sich deutlich, dass aus solch einem, auf den ersten Blick unscheinbar, harmlos aussehenden Schwelbrand eine eine große Gefahr ausgeht. In so einer Situation ist es für die Feuerwehrmänner und -Frauen lebenswichtig eine, durch Übungen und Schulungen erlernte, gewisse Routine beim Betreten geschlossener Räume zu besitzen.
Unterschätzung der Gefahren sowie Leichtsinn könnten fatal enden.

Aber auch die Hausbewohner, welche zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus waren, hatten großes Glück. Hätte das Gerät sich nachts entzündet, wäre kein Brandmelder dagewesen um den schlafenden Bewohnern das Leben zu retten. Deshalb nochmals der Apell:

RAUCHMELDER RETTEN LEBEN !!!

Frühjahrshauptübung der Feuerwehr und des DRK

Verdiente Feuerwehrleute erhielten silbernes Ehrenzeichen für 25 Dienstjahre Mutlangen.

Kürzlich führte die Mutlanger Freiwillige Feuerwehr unter Leitung ihres Kommandanten Otto Oechsle ihre dies jährige Frühjahrshauptübung in Verbindung mit der hiesigen Gruppe des DRK durch. Wenn die Freiwillige Feuerwehr zu ihren Haupt-Übungen
auszieht und vor den neugierigen und erstaunten Mitbürgern im Handumdrehen einen angenommenen Brand löscht, nimmt mancher das als eine Selbstverständlichkeit hin. Daß aber die volle Einsatzbereitschaft der Wehr auch ständige und umfassende Ausbildung erfordert, daß diese regelmäßige Uebungsarbeit weit mehr Zeit in Anspruch nimmt als das gelegentliche Ausrücken im Ernstfall, daran sei an dieser Stelle auch einmal erinnert.

Nach einer Schulübung folgte die Hauptübung. Als Brandobjekt war das Wirtschaftsgebäude des Josef Schirle vorgesehen. Angenommen war ein Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung, welcher sich rasch auf das ganze Gebäude ausbreitete. Die Motorspritze förderte ihr Wasser aus dem nahegelegenen ehemaligen Freibad. Dabei zeigte sich, daß durch die kürzlich von der Gemeinde angeschaffte neue Motorspritze vom Typ TS 8 auch im Ernstfall mit einer intensiven Bekämpfung des Brandes .gerechnet werden kann. Die Uebung demonstrierte außerdem die Einsatzbereitschaft und Tüchtigkeit der Feuerwehr und der Helfer des Roten Kreuzes. Eindrucksvoll war die Bergung der Verletzten. Vom DRK Schwäbisch Gmünd war Kreisbereitschaftsführer Maier erschienen.
Nach der Uebung traf sich die Feuerwehr im „Adler“ zu einem Kameradschaftsabend. Bürgermeister Hartmann dankte dem Kommandanten und seinen Feuerwehrleuten und den Helfern des DRK für ihren Dienst zum Schutz der Allgemeinheit und würdigte die bei der Uebung bewiesene Leistungsfähigkeit. Als besonderer Auftrag obliege ihm die Ehrung der Feuerwehrmänner Anton Kaspar, Franz Lang, Josef Schön (Landwirt), August Lackner, Franz Rupp und Georg Hinderberger (Maurermeister) für 25jährige Dienstzeit. Von Gemeinschaftssinn und Opferbereitschaft erfüllt hätten sie ihren Dienst getan, um wertvolles Eigentum zu schützen. Der Bürgermeister stellte die Geehrten als Vorbild hin. Er bedauerte, daß die Jugend abseits der Feuerwehr stehe. Mit herzlichem Händedruck dankte der Bürgermeister den Jubilaren für ihre Treue und ihre Opfer, übergab ihnen im Auftrag des Regierungspräsidiums das Ehrenzeichen in Silber und beglückwünschte sie. Gleichzeitig gab er bekannt, daß an Johannes Stütz das goldene Ehrenzeichen beim diesjährigen Feuerwehrtag in Spraitbach verliehen werde. Kreisbrandmeister Hauser, der im Laufe des Abends erschienen war, sprach ebenfalls den Jubilaren seine Glückwünsche aus. Im Namen der Geehrten dankte Anton Kaspar für die Auszeichnung. Bei gemütlicher Unterhaltung verbrachte man noch gesellige Stunden.