Brand eines Getränkemarktes

Datum: 21. November 2017 
Alarmzeit: 16:31 Uhr 
Alarmierungsart: BR 6 
Dauer: 1 Stunde 14 Minuten 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Spraitbach, Seestraße 
Einsatzleiter: Martin Wahl 
Mannschaftsstärke: 35 
Fahrzeuge: ELW 1 , LF 20 , DLK 23/12 , LF 16-TS  
Weitere Kräfte: FFW Durlangen , FFW Schwäbisch Gmünd , FFW Spraitbach , Polizei , Rettungsdienst , TEL  


Einsatzbericht:

Zu einer Nachbarschaftshilfe wurden wir mit unserem Löschzug am 21.11. um 16:31 zu unseren Kameraden nach Spraitbach alarmiert. Dort war ein Brand in einem Getränkemarkt gemeldet. Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Kräfte konnte das Geschäft vor größerem Schaden bewahrt werden.

Schwarzer Rauch in Werkhalle

Datum: 25. September 2017 
Alarmzeit: 22:44 Uhr 
Alarmierungsart: BR 6 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Mutlangen, Bergstrasse 
Einsatzleiter: Martin Wahl 
Mannschaftsstärke: 28 
Fahrzeuge: ELW 1 , LF 20 , DLK 23/12 , LF 8 , LF 16-TS , Schlauchanhänger  
Weitere Kräfte: FFW Durlangen , TEL  


Einsatzbericht:

Feuerwehr 112In der Nacht zum Dienstag, 25.09.2017 wurden die Feuerwehren Mutlangen und Durlangen zu einem Brand in einer Werkhalle in Mutlangen alarmiert. Mitarbeiter einer Firma haben eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte dies bestätigt werden. Mit Wärmebildkameras wurde der gesamte Bereich nach der Ursache abgesucht, jedoch konnte kein Brand festgestellt werden. Vermutet wurde ein defekt in einer elektrischen Anlage. Nach Rücksprache mit dem Betriebsinhaber wurde die Einsatzstelle an diesen übergeben.

Verdacht auf Wohnhausbrand

Datum: 11. August 2017 
Alarmzeit: 20:13 Uhr 
Alarmierungsart: BR 6 
Dauer: 1 Stunde 32 Minuten 
Art: Brandeinsatz  (Fehlalarm) 
Einsatzort: Täferrot, Nelkenweg 
Einsatzleiter: Täferrot 
Mannschaftsstärke: 25 
Fahrzeuge: ELW 1 , LF 20 , DLK 23/12  
Weitere Kräfte: FFW Täferrot , TEL  


Einsatzbericht:

Feuerwehr 112Anwohner meldete einen vermeindlichen Brand eines Wohnhauses. Nach Erkundung durch die Feuerwehr stellte sich heraus, dass es sich nur um ein Reisigfeuer in der Nähe handelte.

Hauptübung der FFW Spraitbach

Übung Spraitbach 04/2015 Übung Spraitbach 04/2015In Hinterlintal, einem sonst eher beschaulichen Teilort von Spraitbach, tobte am Samstag, 18.04.2015 der Bär. Feuerwehren aus Spraitbach, Mutlangen und Gschwend bewiesen bei einem simulierten Brand eines Bauernhofs ihre gute Kooperation und Einsatzstärke. Über mangelnde Zuschauer, die das Szenario gespannt verfolgten, konnte man sich nicht beklagen.
Spraitbach. Kilometerlange Schläuche säumten die Straßenränder. Und sorgten so für genügend Löschwasser, um den imaginären Brand zu bekämpfen. Autofahrer traten auf die Bremse. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht, darunter die Drehleiter aus Mutlangen, prägten die Optik. Es ging zu wie in einem gut organisierten Bienenstock. Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des DRK-Verbands Schwäbischer Wald arbeiteten Hand in Hand unter der Einsatzleitung von Andreas Urban. Viele Zuschauer, die den Vorplatz eines höhergelegenen Nachbarhauses vom „brennenden“ Bauernhof zur Tribüne umfunktioniert hatten, verfolgten das Geschehen. „Paaaaapi“, winkte da ein kleiner Junge sichtlich stolz seinem Vater zu, der gerade löschte.
Auch Spraitbachs Kommandant Bernd Waibel verfolgte das Geschehen und war mal bei der Technischen Einsatzleitung Schwäbischer Wald, die ihr Quartier an der Durchgangsstraße aufgeschlagen hatte, mal beim DRK und mal beim Übungsort zu finden. Die 14 Akteure, die Verletzten in dem brennenden Dachstuhl mimten, nahmen ihre Aufgabe hörbar ernst. Verzweifelte Hilferufe drangen aus dem Gebäude. Ebenso wie Rauch, erzeugt durch eine Nebelmaschine. „Das macht richtig Spaß“, waren sich Mike (14) und Simon (11), beide Mitglieder der Spraitbacher Jugendfeuerwehr, einig. Sie waren von den Mitgliedern des Roten Kreuz, die unter der Leitung von Claudia Bay agierten, „gerettet“ worden. Ihre Gesichter und Gliedmaßen waren dank Schminke mit Verletzungen übersät. Rund 100 Einsatzkräfte aus Mutlangen, Spraitbach und der nachgerückten Feuerwehr aus Gschwend hatten nach einer Stunde die Prüfung mit Bravour gemeistert. Die Verletzten waren teilweise selbst aus dem brennenden Haus gekommen, andere wurden auf einer Trage liegend mittels Drehleiter aus Fenster des Dachstuhls geborgen.
„Eine bärenstarke Leistung, hier sieht man das gute Zusammenwirken der Feuerwehren“, hörte man Spraitbachs Bürgermeister Ulrich Baum begeistert feststellen. Die Technische Einsatzleitung Schwäbischer Wald, bestehend aus Feuerwehrangehörigen aus allen fünf Verbandsgemeinden im Schwäbischen Wald, war die Stabsstelle und hatte stets den Überblick, wer, wo warum im Einsatz war. Und obwohl es „nur“ eine Übung war, waren die Schweißperlen auf den Stirnen der 13 Atemschutzträger echt. Dafür gab’s einen extra Schulterklopfer von der Einsatzleitung. Und auch die Riegelstellung, die ein Übergreifen des „Brandes“ auf ein Nachbargebäude verhindern sollte, funktionierte bestens. Eine gelungene Großübung, die augenscheinlich garantierte, dass im Ernstfall ein funktionierender Einsatz gewährleistet ist.

© Gmünder Tagespost (Anja Jantschik)